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Zahnimplantat bei Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises

Um ein Zahnimplantat sicher einsetzen zu können, müssen die gesundheitlichen Aspekte des Patienten berücksichtigt werden. Deshalb ist es von Beginn an wichtig, den Implantologen über die eigene Krankheitsgeschichte aufzuklären. Bei Krankheiten des rheumatischen Formenkreises ist es grundsätzlich möglich, ein Implantat einzusetzen. Rheuma fasst mehrere Krankheiten zusammen, die häufig aufgrund von Entzündungen Schmerzen hervorrufen. Dabei sind vor allem die Gelenke, Knochen, Sehnen oder Muskeln betroffen. Ebenso ist es möglich, dass rheumatische Erkrankungen mit Beteiligung der Mundhöhle oder der Kiefergelenke auftreten. Aber auch ohne eine direkte Beteiligung des Krankheitsverlaufes im oder am Mund kann Rheuma Auswirkungen auf diesen haben, die in der Implantologie berücksichtigt werden müssen.

 

Daher gilt es, die Behandlung mit Zahnersatz individuell an jeden Patienten anzupassen und abzuwägen, ob und in welchem Umfang diese vorgenommen werden kann. Eine wichtige Basis stellt hierbei das Anamnesegespräch dar. Informieren Sie Ihren Implantologen genau über Ihren Krankheitsverlauf und Ihre Medikation, sodass er einen optimalen Behandlungsplan aufstellen kann.

 

Implantologie bei Rheuma

Rheuma kann sich auf die Implantologie in unterschiedlicher Weise auswirken. Verschiedene Symptome im Rahmen des rheumatischen Formenkreises können Komplikationen bei der Implantation hervorrufen. So kann zum Beispiel eine eingeschränkte Mundöffnung die Implantation erschweren. Ebenso können Symptome, wie eine Thrombozytopenie oder Leukozytose, eine erhöhte Blutungsneigung verursachen und so die Wundheilung stören. Auch das Infektionsrisiko kann erhöht sein.

 

Rheumatische Erkrankungen, die nicht direkt den Mund- oder Kieferraum betreffen, sollten bei der Planung eines Zahnimplantats ebenfalls beachtet werden. Besonders wichtig sind hierbei die Medikamente, die zur Therapie eingenommen werden und sich auf die Implantatbehandlung auswirken können. Zu beachtende Faktoren sind etwa, wie lange und in welcher Dosierung der Patient das Medikament bereits einnimmt sowie welche Nebenwirkungen dabei beobachtet werden können. Außerdem ist es von Bedeutung, in welcher Form das Medikament verabreicht wird. Anhand dieser Faktoren kann der Implantologe den Eingriff genau planen und sich entsprechend darauf vorbereiten.

 

Zahnimplantat: Welches Material ist empfehlenswert?

Des Weiteren ist das Material des Zahnimplantats interessant. Studien erforschen zurzeit, in welchem Maße sich Metall im Zahnersatz auf Krankheiten des rheumatischen Formenkreises auswirken kann. Es besteht die Möglichkeit, dass bei rheumatischen Erkrankungen vom Einsatz von Titanimplantaten abgeraten wird.

 

In der Zahnimplantat Klinik in Düsseldorf erörtern wir die Möglichkeiten eines Implantats gemeinsam mit Ihnen. Dabei beachten wir alle Aspekte in der Anamnese, von der Grunderkrankung bis hin zu Medikation, um Ihnen einen Zahnersatz zu ermöglichen, der genau auf Ihre individuelle Situation angepasst ist. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf und vereinbaren Sie einen Termin zu einer unverbindlichen Beratung, bei der wir gerne all Ihre Fragen zur Implantologie im Zusammenhang mit Ihrer rheumatischen Erkrankungen beantworten.

Zahnimplantat bei Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises