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Stimmt das? Fragen zur Zahngesundheit leicht beantwortet

Rund um das Thema Zahngesundheit ranken sich viele Mythen und Unklarheiten. Wir wollen Ihnen helfen, bei einigen Fragen Licht ins Dunkle zu bringen. Um Ihr strahlendes Lächeln zu bewahren, sollten Sie nicht auf falsche Informationen vertrauen. Wenn Sie generell unschlüssig bei bestimmten Punkten bezüglich Ihrer Mundhygiene und -gesundheit sind, erkundigen Sie sich am besten direkt bei Ihrem Zahnarzt. Einigen Mythen sind wir bereits für Sie auf den Grund gegangen.

 

Mythos 1: Äpfel statt Zahnbürste

Der Verzehr eines Apfels soll angeblich das Zähneputzen ersetzen können. Dem ist jedoch nicht so beziehungsweise es stimmt nur bedingt. Den Apfel können Sie auf jeden Fall von der Liste Ihrer Zahnpflegeprodukte streichen. Zwar wird manchmal behauptet, dieser würde beim Abbeißen Essensreste von und zwischen den Zähnen entfernen, das ist aber nicht korrekt. An dem Spruch „An apple a day keeps the doctor away“ (zu Deutsch: Ein Apfel am Tag hält den Doktor fern) mag vielleicht etwas dran sein, aus zahnmedizinischer Sicht besteht hierbei aber kein Effekt. Von Ihrem ausgewogenen Speiseplan brauchen Sie den Apfel aber nicht verbannen.

 

Mythos 2: Kaugummis ersetzen Zahnbürste

Bei Kaugummis soll es sich ganz ähnlich verhalten. Vor allem die Werbeindustrie suggeriert vielerlei, dass zuckerfreie Kaugummis ähnlich gut wirken wie das Zähneputzen. Dieser Mythos ist nicht komplett falsch, ganz der Wahrheit entspricht er aber auch nicht. Einen Kaugummi sollten Sie eher als ergänzende Pflege für Ihre Zähne ansehen. Das Kauen regt den Speichelfluss an, wodurch Säuren neutralisiert und der Zahnschmelz gehärtet werden können. Zahnbeläge können jedoch nur durch ausgiebiges Putzen und den Einsatz von Zahnseide entfernt werden. Nach der Mittagspause auf der Arbeit ist das Kaugummi sicherlich keine schlechte Wahl, um die Zahngesundheit zu fördern. Trotzdem sollten Sie mindestens zwei Mal täglich Ihre Zähne putzen.

 

Mythos 3: Schlechte Zähne werden vererbt

Teilweise hält sich das Gerücht hartnäckig, dass schlechte Zähne vererbt werden. Dieser Mythos ist falsch. Von Grund auf hat jeder Mensch die gleichen Voraussetzungen in Sachen Zahngesundheit. Lediglich in ganz wenigen Ausnahmefällen kann es zu genetisch bedingten Fehlbildungen der Zahnsubstanz kommen. Ansonsten liegt es ganz in den Händen der Eltern und in Ihren Händen, wie sich Zähne entwickeln. Mit einer gewissenhaften Vorbeugung gegen Karies und der täglichen Mundhygiene kann sich jeder Mensch lange an einem strahlenden Lächeln erfreuen.

 

Mythos 4: Milchzähne brauchen weniger Pflege

Ein weiterer Mythos besagt, Milchzähne bedürfen keiner ausgiebigen Pflege, da diese ja sowieso zeitnah ausfallen. Auch diese Behauptung stimmt nicht. Bereits mit dem ersten Durchbrechen der Milchzähne gilt es, diese täglich und vor allem sorgfältig zu pflegen. Sie legen quasi den Grundstein für die bleibenden Zähne. Nur wenn eine gesunde Basis besteht, können sich die Zähne optimal entwickeln. Schon von klein auf sollten Kinder einen gewissenhaften Umgang mit Ihrer Mundhygiene erlernen. So fördern Sie langfristig die Zahngesundheit Ihres Nachwuchses.

 

Zu den bereits vorgestellten Mythen reihen sich noch viele weitere ein. Beispielsweise sollten Sie nicht erst dann zum Zahnarzt gehen, sobald es anfängt wehzutun. Eine regelmäßige Prophylaxe hilft Ihnen, nachhaltig Ihre Zähne zu schützen und Erkrankungen vorzubeugen. Bei weiteren Fragen rund um das Thema Zahngesundheit stehen wir Ihnen von der Zahnimplantat-Klinik Düsseldorf gerne zur Verfügung.