Periimplantitis – Früherkennung ist entscheidend.

Die Periimplantitis ist die Komplikation, die bei Implantatträgern am Häufigsten auftritt. Die Entzündung des Zahnfleisches rund um das Implantat ist vergleichbar mit der bekannten Parodontose. Wird die Entzündung nicht früh genug erkannt und gründlich behandelt, kann es zu einem Rückgang von Schleimhaut und Knochensubstanz kommen: das Implantat verliert seinen Halt. Raucher haben ein vielfach höheres Risiko, an Periimplantitis zu erkranken, als Nichtraucher. Im ersten Beratungsgespräch vor einer eventuellen Implantat-Versorgung fragen wir Sie deshalb unter anderem, ob Sie rauchen, oder Diabetiker sind. Dann testen wir bei Ihnen, ob Sie eine genetische Veranlagung auf eine erhöhte Interleukin-Produktion haben. Das Interleukin ist ein Botenstoff, der dafür sorgen kann, dass die Periimplantitis oder eine klassische Parodontose häufiger auftritt und schwerwiegender verläuft. In diesem Zusammenhang prüfen wir auch, ob bei Ihnen bereits eine Parodontose vorliegt. Sollte das der Fall sein, muss die Parodontose erst vollständig abheilen, bevor wir ein Implantat setzen können!

 

Sollte an bestehenden Implantaten Periimplantitis auftreten, können wir mit der photo-aktiven Therapie die Bakterien effizient bekämpfen.